HANS-CHRISTOPH JAHN, Violine

Hans-Christoph Jahn wurde am 8. September 1963 in Freiberg geboren. Schon früh förderte das musikalische Elternhaus seine künstlerische Begabung und er bekam Unterricht in Klavier und Violine. 1980 nahm er ein Studium im Fach Violine an der Musikhochschule »Franz Liszt« in Weimar bei Karl-Heiz Eberhardt, Prof. Friedemann Bätzel, Herrmann Birnstiel (alle ehem. Konzertmeister Staatskapelle Weimar) und Prof. Peter Mirring (Staatskapelle Dresden) auf, welches er 1985 erfolgreich abschloss. Im selben Jahr folgte ein Engagement bei der Thüringen Philharmonie Suhl, zunächst im Tutti der 1. Violinen und ab 1992 als Konzertmeister der 2. Violinen. Nach der Auflösung des Orchesters 1997 wechselte er in gleicher Position an das Orchester des Meininger Theaters, der heutigen Meininger Hofkapelle. Neben umfangreicher Beschäftigung mit Opern- und Konzertliteratur, u.a. unter Kirill Petrenko ist sein Wirken geprägt von einem breiten musikalisch-stilistischen Spektrum: Von der »Alten Musik« über Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten bis hin zu Classic-Pop-Konzerten musiziert er als Solist und in verschiedenen Ensembles, wie Kammerorchester, Streich- und Klavierquartett und anderen kammermusikalischen Besetzungen. Als Konzertmeister des Akademischen Orchesters der TU Ilmenau macht er sich seit 1988 um die Anleitung musikalischer Laien verdient. Hans-Christoph Jahn ist Gründungsmitglied des seit 1989 bestehenden Ensembles für Alte Musik »Prattica di musica« Suhl. Studien der Spielpraxis und des historischen Instrumentariums führten ihn 1991 zu den »Tagen Alter Musik« nach Innsbruck und zu Reinhard Goebel nach Köln. Als Mitglied des Vereins »Academia Musicalis Thuringiae« setzt er sich engagiert für die Verbreitung der historisch informierten Spielweise ein.